Customer Review:
Kein Archäologiethriller, sondern in der Jetztzeit spielender Politkrimi
Das hier ist ein wirklich gutes Buch. Man merkt dem Autoren auch seine wissenschaftliche Profession an, er kann die Schilderung aus der Antike bzw. des (fiktiven) antiken Wüstengrabes so realistisch machen, daß man sich wie im Kino vorkommt. Die Story selbst hat zum Hintergrund einen eskalierenden Nahostkonflikt, der zum heißen Krieg umschlägt. Ebenfalls superspannend erzählt. Also: wer gut unterhalten werden will, ist hier genau richtig!
Von Abenteuer zu Abenteuer
Als der bekannte Ägyptologe und Mumienforscher William Blake gleichzeitig seinen Lehrauftrag an der Universität und seine Frau verliert, ist er am Boden zerstört. Doch einige Stunden später wird er von zwei Männern einer Bohrkampagne der Warren Mining Corporation gebeten sie zu begleiten um ein mysteriöses Pharaonengrab in der Wüste zu erforschen. Als er ankommt, hat er von Anfang an das Gefühl, dass etwas nicht stimmt, dieser Verdacht erhärtet sich als er nicht einmal erfahren darf wo er sich befindet. Als er schließlich herausfindet wer in dem Grab liegt, stürzt er in eine internationale Krise und entgeht mit seiner Geliebten Sarah, einer charmanten und pfiffigen Mitarbeiterin der Warren Mining Corporation, knapp einem Mordversuch und stürzt von da ab von Abenteuer zu Abenteuer.
Nun, dass ist der Kern des Buches, weshalb der Titel gut gewählt ist, jedoch wird darum einiges aufgebaut, vielleicht mehr als gut ist. Doch die verschiedenen Leute, die weiteren Hauptfiguren werden gut beleuchtet, was heißt das eine kurze Charakterbeschreibung folgt und man wichtige Situationen mit ihnen erlebt. Alle Charaktere des Buches sind glaubhaft beschrieben, man kann sich gut in diese reinversetzen und mit ihnen fühlen. Auch der Übergang zu den verschiedenen Charakteren ist gut gewählt, denn es bleiben immer Fragen offen, so das man interessiert weiter liest. Der Schreibstil von Herr Manfredi ist flüssig und sehr gut zu lesen, man kann dieses Buch ohne Pause durchlesen. Weshalb ich jedoch einen Stern abziehe, ist wie schon oben erwähnt, dass es manchmal zu viel des guten ist, unglaubwürdig wird und das schlimmste manchmal ist es so unlogisch, dass man kaum etwas versteht. Und zu guter letzt bleiben auch am Schluss einige Fragen offen.
Fazit:
Ein gutes Buch, das man wirklich lesen und was einem Freude bereiten kann. Jedoch sollte man sich für Geschichte (Ärchologie) interessieren und kein Problem damit haben, etwas zu lesen was in unser heutiges Weltbild nicht reinpasst. Am Ende steht nicht mehr die Ärchologie im Mittelpunkt, sondern die Politik, es wird immer mehr zum Politikthriller. Ansonsten kann ich dieses Buch nur weiterempfehlen.
Hochspannung garantiert!!!
Mit "Die Jagd nach dem Wüstengrab" ist Manfredi ein Hochspannungs-Thriller gelungen, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Es gibt kein Kapitel, in dem die Spannung abflauen würde, man arbeitet sich Seite für Seite durch das Buch, unfähig es wieder wegzulegen.
Politik, Archäologie, Abenteuer, und das ganze auch noch logisch verknüpft - ein Hochgenuss! Auch zu empfehlen für Leser von James Rollins!
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