Customer Review:
Eîn Augenblick für alle Sinne!
Bei Armin Röttele wird nicht nur mit dem Gaumen geflirtet. Die Nase, die Augen und vorallem das Herz kommen hier nicht zu kurz.
Jedes Gericht ein Gemälde, jeder Biss eine kulinarische Reise ohne Grenzen!
Sollten Sie bisher die Möglichkeit verpasst haben, im Aphrodite Platz zu nehmen, sollten Sie es unbedingt nachholen!
Dieses Buch ist niemals Ersatz für seine einmalige Kunst in der Küche, jedoch eine wundervolle Umsetzung auf das, was Sie im Tessin erwartet...
Hinfahren statt selber kochen
GaultMillau adelte den gebürtigen Schwarzwälder Armin Röttele als "einen der besten Schweizer Hotelköche", Urs Heller, Chefredakteur des Schweiz stimmt den Leser im Vorwort auf die bevorstehende kulinarische Reise ein. Seit 1994 ist Röttele Küchenchef einer Brigade von 30 Köchen im Hotel Giardino in Ascona, als der er Können und Kreativität vereint und die Tradition der modernen italienischen Küche verfeinert. Angesichts der handwerklichen Perfektion und feinen Wandlungsfähigkeit wohl selbstverständlich, dass das "Giardino" 1998 erste Wahl für das GaultMillau "Hotel des Jahres" der Schweiz war.
Aus 17 Gerichten dürfen die glücklichen Giardino-Gäste am Ufer des Lago Maggiore jeden Abend wählen, etwas mehr werden es, wenn man sich an das Nachkochen der vorgestellten Gaumenschmeichler macht. Dem Band vorangestellt sind "Die 10 goldenen Regeln zum Gelingen eines Gerichtes", den Abschluß bilden die Grundrezepte und Garnituren.
Der außergewöhnlich schön bebilderte und entspannt gegliederte Bildband (lediglich das dem Hotel-Restaurant "Aphrodite" entnommene Rosa stört auch beim wiederholten in die hand nehmen) ist gegliedert in "Aperitif", "Frühling", "Sommer", "Herbst", "Hummermenü", "Orientalisches Menü" sowie "Pralinen" und kann durchaus als klar verständliche Anregung für lustvolles Nachkochen geeignet sein. Voraussetzung, die Gerichte nicht zu vergewaltigen, ist Grundregel Nummer 1 der "Giardino-Küche": "Kaufen Sie nur erstklassige Grundprodukte; jedoch nicht alles, was teuer ist, ist auch gut." Ich kann mir unbemüht vorstellen, dass eigene Bemühungen um ein "Filetto di vitello lesso in olio al limone con carciofini fritti e piselli" schon am durchschnittsdeutschen Kalbsfilet scheitert.
Natürlich stellt dies keinen Mangel der "Cucina della Passione" dar, Rötteles moderne italienische Küche verläßt sich - ebenso wie die traditionelle - ganz auf den Eigengeschmack ausgewählter frischer Zutaten. In Ascona sitzt man diesbezüglich nahe der Quelle, das "Aphrodite" scheut weder Kosten noch Mühen, die besten Zutaten einzufliegen und es mag sein, dass die "Variazione di pesce spada con purea di oregano ed olio d'oliva", die mir in der heimischen Küche am Lago Maggiore noch so leidlich gelungen sind - obwohl sicher weit vom Original entfernt - schon in Waldshut-Tiengen einfach nicht mehr so schmecken wollen.
Das macht aber nichts: ein Genuß für die Sinne ist das Buch allemal, ein schönes Geschenk für den Genießer und ein lohnendes Ziel ist es sicherlich auch schon, sich einfach von Armin Röttele vor Ort im sonnigen Tessin verwöhnen zu lassen.
Kai Tippmann
Einfach köstlich
Ich habe dieses Buch zu Weihnachten bekommen... Selbst nach den doch üppigen Weihnachtstagen läuft einem schon allein beim Durchschauen dieses Buches sprichwörtlich das Wasser im Munde zusammen. Die Zubereitung der einzelnen Gerichte ist wunderbar beschrieben und gelingt nicht nur Sternenköchen. Auch die Aufmachung dieses Buches erinnert sehr an das wundervolle Ambiente im Giardino... Ich kann dieses Buch nur wärmstens weiterempfehlen.
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