Customer Review:
Nicht Fisch, nicht Fleisch
Durch das Kirchenjahr führt das Buch und weiss - nach Monaten und Heiligentagen sortiert - allerhand Unterhaltsames und Wissenswertes aus der Geschichte der Klöster und der Nahrungsmittel zu erzählen: Etwa, woher die Spekulatius kommen, über die Fischzucht im Mittelalter, Traditionen zu kirchlichen Feiertagen oder auch den Zusammenhang zwischen den Nilüberschwemmungen, dem Sirius und den Hundstagen.
Dazwischen eingestreut finden sich Kurzvorstellungen bekannter Klöster und Abteien und diesen zugeordnete Rezepte. Die Rezepte variieren von simpler Erbsensuppe über hochfeine Eier mit Trüffelbutter bis zu südostasiatischer Küche. Letzteres ist schade, da hier keine traditionelle Klosterküche geboten wird, sondern auch die Moderne, was einen inhaltichen und stilistischen Bruch darstellt.
Leider versucht der Autor, zu viele unterschiedliche Themen unter einen Einbanddeckel zu bringen, worunter die einzelnen Gebiete leiden - die Themen für sich allein genommen, etwa Warenkunde aus dem Blickwinkel des Mittelalters, Klosterküche, moderne Klosterküche und auch Portraits von Klöstern und Abteien, hätten jeweils ein schönes, rundes Buch ergeben. Für die lesenswerten historischen Erläuterungen zu den Lebensmitteln gibt's 3 Sterne.
Gute Kombination
Dieses Buch hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen.
Die Kombination kirchlicher Feiertage, gepaart mit vielen
Informationen und Rezepten ist mal etwas ganz
anderes.
Man muss nicht unbedingt ein Kirchgänger sein, um dieses
Buch interessant zu finden.
Ich persönlich finde die Rezepte klasse, und kann
dieses Buch jedem empfehlen, der sich über diesen
oder jenen Feiertag der Kirchen nicht ganz im Klaren
ist.
Books: