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Nur ein Topf, aber kein Eintopf
Das ein Kochbuch von einem Spitzenkoch geschieben wird ist an sich ja nichts Besonderes, aber wenn er sich dabei die Beschränkung auferlegt, für jedes Rezept nur einen Topf zu verwenden, dann ist es das schon!
Und Herausgekommen ist etwas schönes - eine bunte Mischung von Rezepten aus aller Welt. Allerdings kein einziger Eintopf, sondern eine Vielfalt von Rezepten, einfaches (Omlette) und außergewöhliches (Kängurumedaillons), günstiges (gebackene Kartoffeln) und teureres (Spargel mit Trüffeln). Ganz einfach nachzukochende Gerichte wechseln sich ab mit Herausforderungen mit ellenlangen Zutatenlisten.
Geordnet sind die Rezepte nach dem Kochgerät (der "Topf" ist nämlich nur selten ein Topf im herkömmlichen Sinne, sondern mal ein Bräter, mal ein Wok, ein Grill, eine Friteuse, ...). Alle Gerichte sind exzellent bebildert. Die Kochanleitungen sind knapp, aber gut umsetzbar. Zwischen den Gerichten plaudert Conrad amüsant aus der Küche. Natürlich gibt es ein Vorwort über Töpfe. Schön auch der Anhang (Dressings und Öle).
Und der Autor hat seine Einschränkung durchgehalten - immer nur ein Topf. Auch wenn der zwischendurch mal abgewaschen werden muß ;-)
Zusammenfassend ein wirklich schönes Buch mit vielen Anregungen, das sicherlich im Kochbuchregal keinen Staub ansetzen wird.
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