Customer Review:
Die Reise geht weiter...
Dieses mal geht es hauptsächlich um die großen Meutereien der englischen Flotten in Spithead und auf der Nore. Kydd ist an diesem geschichtlichen Ereignis direkt beteiligt.
Bis es jedoch dazu kommt, wirkt das Buch etwas fahrig und schlampig geschrieben, jedoch sobald die Meuterei ausbricht, kann man es gar nicht mehr weg legen, denn man will nun wissen, wie die Meuterei ausgeht. Sehr interessant sind die Perspektivwechsel die Stockwin vornimmt und man lernt beide Seiten der Meuterei kennen, die der Admiralität/ des Parlaments und die von Kydd und seinen Kameraden.
Ich habe jedenfalls aufgrund dieser Darstellung meine Geschichtsbücher nochmal zu diesen Ereignissen gewälzt.
Zu den besten Stockwins zählt dieser Roman zwar nicht, aber er ein lesenswertes Buch und man erwartet geradezu sehnlichst den neunen Band.
Fazit: Wem die bisherigen Bände gefielen, wird auch diesen mögen, da die Sichtweise des einfachen Matrosen in diesem maritimen Genre noch keine Würdigung erfuhr.
Schwächerer Stockwin, lieber auf den nächsten freuen.
Nachdem die ersten drei Bände hervorragende marinehistorische Romane waren, fällt der vierte Band, meiner Ansicht nach, ganz klar ab.
Das erste Abenteuer in diesem Band ist eigentlich nicht erwähnenswert bzw. wenn dann hätte es aufregender und ausführlicher beschrieben werden sollen.
Das Ende des Hauptabenteuers ist für Kenner der ersten Bände absehbar. Die "Deus ex machina" ein bischen plump.
Die abschliessende Seeschlacht (Camperduin) wird nur angerissen um den weiteren Werdegang des/der Helden voranzutreiben.
Insgesamt scheint der Vierte Band nur die Überleitung zum 5ten Band zu sein, trotzallem ist die Darstellung der "großen Meuterei" von den Mannschaftsdienstgraden aus mal was neues, nur leider nicht in der gewohnt guten Weise verarbeitet.
Fazit: Kein unbedingter Reisser, aber auch kein Fehlkauf... Zum komplettieren der Reihe ohne weiteres geeignet.
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