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Wie das Schlichte edel wird
Wer immer noch meint, die Bayrische Küche besteht aus Schweinebraten, Weißwurst und Bier, hat wohl übersehen, dass es seit vielen Jahren einige weißblaue Köche gibt, die sich mit Phantasie, Finesse und Qualität und vor allem ausgezeichneten Gerichten und kulinarischen Kreationen einen Namen gemacht haben.
Einer davon ist Alfons Schubeck, dessen Anliegen es offensichtlich ist, einerseits gute Traditionen zu bewahren, andererseits aber auch dem Zeitgeist und neuen Erkenntnissen in der Ernährungskunde angemessen ideenreich Rezepte variiert und neue geschmackliche Genüsse möglich macht.
Sein schon in der siebten Auflage erschienenes Buch macht das deutlich. Sein Credo für frische und gesunde Produkte sollte man als Grundhaltung verinnerlichen, dann ist man auf dem besten Weg, ausgezeichnet zu kochen. Seine Empfehlungen für etwas „edlere" Küche sind in die Kategorien Brotzeit, Suppen, Nudeln, Knödel, Fisch, Wurst, Fleisch und Nachspeisen gegliedert.
Mit der herzlichen Leichtigkeit eines strahlenden Föntages in der bayrischen Landeshauptstadt flaniert der Meisterkoch gerade zu durch die Lieblingsgerichte der Bayern, gewinnt allerdings selbst den einfachsten Beilagen wie Reiberdatschi neue Seiten ab und veredelt so manches unscheinbares Alltagsgericht zu einem Festschmaus. Die gut gegliederten und leicht nachzuvollziehenden Anleitungen helfen, sich selbst an die etwas komplizierteren Schmankerl zu wagen. Die locker eingestreuten, meistens ganzseitigen Farbfotos zeigen zudem, wie ansprechend man garnieren und präsentieren kann und es läuft einem das Wasser im Mund zusammen.
Diese Buch weckt die Lust am Kochen und der Spaß daran überträgt sich ohne Zweifel vom Sternekoch auf einen selbst. Schürze um und ab in die Küche und schließlich noch „Guten Appetit". © 10/2005, Uli Geißler, Freier Journalist und Besseresser, Fürth/Bay.
Nicht enttäuscht worden
Die Rezepte in diesem 3ten Kochbuch von A. Schuhbeck sind einfach nachzukochen wenngleich auch manchmal sehr zeitaufwendig. Gerade was die Vorbereitungsarbeiten wie kleinschnippeln betrifft..:-) Alfons und Elmar haben da ja ihre "Heizelmännche" im Hintergrund. Daher bietet es sich an, einen "Kochevent" zu machen: Zuerst schneidet man sich gemeinsam alles zurecht und dann kann man es auch wirklich in den meisten Fällen so schön schnell zubereiten wie es sich einem im Fernsehen darstellt.
Dass nicht alle Gerichte wohl wirklich aus Bayern kommen ist nicht so tragisch. Bisher hat alles so geschmeckt wie wir es uns nach dem Lesen der Zutatenliste vorgestellt hatten.
Hausmannkost ist nicht gleich Hausmannskost
In seinem dritten Buch stellt uns Schuhbeck, ein genialer Kochkünstler, neue Rezepte aus dem Mutterland der Hausmannkost vor!! Der Leser kann sich einen Ausflug in die "Genuss-Oase" gönnen. Schuhbeck stellt vor: Rezepte für gebratene Knödel, Blaukraut in feinen Variationen, Kaiserschmarn, deftige Braten wie man sie in Bayern schätzt u.v.m. Mit den Tricks des Meisterkochs gelingt das Nachkochen garantiert.
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