Customer Review:
Vermutlich nichts verstanden
Im Zusammenhang mit einem Kurs nach der Methode des Urs Ochsenbein ist dieses Buch bestimmt eine sehr hilfreiche Lektüre. Bei der Dame aus Österreich sieht man, daß sie scheinbar nicht den "Sinn" der Methode nach Urs Ochsenbein verstanden und somit alles falsch gemacht hat, was man falsch machen kann. In diesem Kurs lernt man, den Hund zu verstehen und auf den Hund RICHTIG einzuwirken, sodaß dieser STÄNDIG aufmerksam zu seinem Hundeführer hochschaut, denn jederzeit kann sich die Richtung ändern. Man kann einen Hund bei der "Wende" umherschleudern, was nicht Sinn dieser Methode ist, und man kann den Hund mit der Leine und Hilfe des linken Beines rumdirigieren. Offensichtlich hat die Dame dies in dem Buch nicht richtig verstanden?! In unserem Kurs DARF KEIN Hund einen Würger tragen, da der Hund entweder den Hals anspannt, wenn er den "Druck" spürt oder ihm gar dadurch nur die Luft genommen wird. Der Grundsatz dieser Methode ist: "Entferne Dich gedanklich von Deinem Hund...er ist gar nicht da, dann wird er Dir folgen". Der Hund wird ausschließlich für erfolgreiche Taten gelobt, jedoch nicht bestraft, denn ein "ungezogenes Verhalten" wird ignoriert!
Man DARF diese Methode nicht als "Unterordnungskurs" sondern als "Alltagsspaziergang" sehen!!! Ich habe mir schon verschiedene Arten von "Ausbildungen" angesehen und mitgemacht, sodaß ich sagen kann, dass ich diese Methode am besten und sinnvollsten als "Alltagserziehung" finde. Auch ist diese Methode nicht Zeitaufwendig, denn 2-3 wöchentlich 5 Minuten wird wohl auf jedem Spaziergang möglich sein, oder?
Von Leuten die diesen Kurs schon einmal besucht haben, wurde mir mitgeteilt, daß ein Erfolg schon nach 6-12 Wochen eingestellt hat, wenn man regelmäßig übt.
Liebe Grüße
Melanie
Erziehung mit Gewalt
Leider wird in diesem Buch ausschliesslich die Erziehung mit Gewalt (Leinenruck) und Strafandrohung propagiert. Wozu braucht ein Welpe ein Würgehalsband, wo er doch ohnehin seinem Besitzer auf Schritt und Tritt folgt? Er lernt dadurch nur, dass die Nähe des Hundeführers unangenehm ist. Motivation durch Angst ist doch unnötig und eines vernünftigen Menschen auch nicht würdig.
Leider war das Buch von Ochsenbein das erste Hundeerziehungsbuch, das mir in die Hände fiel. Ich bemühe mich täglich, an meinem ersten Hund die Fehler, die ich durch die Schuld dieses Autors gemacht habe, wieder gut zu machen. Ich bereue es sehr, meinem Hund durch diese Methoden viel Lebensfreude und Vertrauen genommen zu haben. Wie falsch diese Art der Erziehung war, sehe ich an meinem zweiten Hund, der ausschliesslich über positive Motivation (ohne Halsband und Leine!) als bester seines Kurses die erste Unterordnungsprüfung abgelegt hat und mit Begeisterung bei Agility, Flyball und Dogdancing mitmacht weil er mir einfach vertraut!
Wer einen Welpen zu sich nimmt, sollte auf keinen Fall dessen Vertrauen aufs Spiel setzen, indem er den Ratschlägen dieses Autors Glauben schenkt - dieser Fehler lässt sich nicht wieder gut machen! Es gibt so viele gute Hundebücher(z.B. von Sabine Winkler), dass man dieses Uralt-Werk ruhig ignorieren kann!
Mit Geduld das Maximum an Verständigung erreichen
Habe viele Erziehungsprobleme mit meinem Hund gehabt. Nachdem ich nach dem Buch meinen Hund neu angeleitet habe, verstehe ich meinen Hund in seinen Reaktinonen. Alle Übungen sind leicht auf einem Spaziergang durchzuführen. Letztendlich hat es meinen Hund wohl erspart ins Tierheim zu kommen, aber nur mit Geduld sind die Ziele zuerreichen. Allerding konnte ich in einer Hundeschule das Kurssystem in der Praxis erlernen, so konnten sich keine Fehler einschleichen. Gerade wer Schwierigkeiten mit seinem Hund hat, sollte nach dem System üben.
Books: