Customer Review:
Wertvoll!
Wunderschöne Bilder, die vor allem durch ihre Authentizität bestechen, verbunden mit fundierter Reportage. Keine kitschige Hochglanz-Pferde-im-Frühsommernebel-Darstellung, sondern wirklich lesens- und anschauenswert! Illustriert die Geschichte (auch die Kulturgeschichte!) der Reiterei und Pferdenutzung weitaus besser als manches trockene Sachbuch. Weiterer Pluspunkt: Der Leser erfährt viel über die Kulturen und die Sicht der Menschen auf ''ihre'' Pferde - schönes Spiegelbild, das der Autor und Fotograf gekonnt einfängt.
Eine Kostbarkeit für Pferdefreunde
Wie kann das Verhältnis des Menschen zum Pferd begonnen haben? Und vor allem, wo? Wie mag es vor Tausenden von Jahren gewesen sein, als ein Mensch zum ersten Mal die geniale Idee hatte, sich auf den Rücken eines Pferdes zu schwingen?
Der Fotograf und Pferdeliebhaber Fulvio Cinquini sucht nach Antworten auf diese Fragen. Er ist dafür um die ganze Welt gereist, hat Spuren der Domestikation in der Ukraine, in Tibet und in Äthiopien gefunden, ließ sich von der Reitkunst in den Steppen Asiens ebenso beeindrucken wie in der syrischen Wüste oder in der Weite Nord- und Südamerikas.
In dem Prachtband „Mensch und Pferd" begleitet der unterhaltsam erzählte Text die hervorragenden Fotos. Ausführliche Erzählungen und Erklärungen, die jedoch nie langweilig werden, wechseln ab mit Nahaufnahmen von prunkvollen Beweisen menschlicher Handwerkskunst und Pferdeaufnahmen in natürlicher Umgebung, von denen einige fast zu schön sind, um zwischen zwei Buchdeckeln versteckt zu werden.
Der Fotograf hat nicht nur auf den Auslöser seiner Kamera gedrückt, um Eleganz und Kraft der edlen Tiere rund um den Globus in meisterhaften Fotos festzuhalten; er hat darüber hinaus eine Menge Wissen zusammengetragen und das vielfältige Material lesenswert arrangiert. Momentaufnahmen voll wilder Kraft und dichter Atmosphäre zeigen das Pferd als Nutz-, Reit- und Arbeitstier. Wer erst einmal zu lesen beginnt, kann nicht wieder von dem Buch lassen.
Kontrastreich fangen die Fotos die Schönheit der Pferde in ihrer ursprünglichen natürlichen Umwelt ein und zeigen außerdem Pferdemärkte, Reiterkämpfe oder das kunstvoll gearbeitete Zubehör aus Menschenhand. Rodeo in den USA. Reiterspiele auf Sardinien, Malta oder in Tibet. Das Pferd als Prestigesymbol in Frankreich, Kamerun oder Guatemala: Das Buch „Mensch und Pferd" bietet bei jedem Umblättern neue Entdeckungen aus der Jahrtausende alten Kulturgeschichte der Pferdeliebe.
„Ein Mensch ohne Pferd ist wie ein Vogel ohne Flügel", sagen die Mongolen. Ein Pferdeliebhaber ohne dieses wunderbare Buch ... aber das muss ja nicht sein.
Es hat einen stolzen Preis. Aber was für eine Kostbarkeit bekommt man dafür!
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