Customer Review:
Empfehlenswertes Buch, jedoch mit Anmerkung zu einer Erziehungsmaßnahme
Dieses Buch kann ich an Hundebesitzer empfehlen, die erst gar keine Langeweile für ihren Hund aufkommen lassen wollen. Sowohl die Grundkommandos, als auch lustige Tricks zur Unterhaltung (Winken, Lichtschalter betätigen, Kreisel) werden verständlich erklärt. Manche Kommandos sind zum leichteren Erlernen in drei Phasen aufgebaut. Das heißt, dass schwierige Tricks in drei kleinere Bestandteile aufgegliedert werden und dann aufeinander aufbauend (phase 1 - pahse 2 - phase 3)dem Hund beigebracht werden. Deshalb empfehle ich dieses Buch sowohl allen Hundebesitzern, die eine Anleitung zum Kommandobeibringen an der Hand haben wollen, als auch denen, die Hunde besitzen, die geistig gefordert werden wollen.
Jedoch stimme ich nicht mit ihrer Erziehungsmethode des Nackenschüttelns überein. Wie aus Wolfsverhaltensstudien hervorgeht, wird diese Verhaltensweise nur beim Welpenspiel zum spielerischen Erlernen des Beutefangs und später beim Beutetotschütteln verwendet. Die Hundemütter verwenden zur Erziehung ihrer Welpen den sogenannten "Schnauzengriff". Bei Erziehungsversuchen, einmal mit dem Nackenschütteln und ein anderes mal mit den Schnauzengriff, ergab sich, dass der Hund, der durch den Schnauzengriff zurecht gewiesen wurde, seine falsche Verhaltensweise (z.B. Bellen) bedeutend weniger oft wiederholte, als wenn er mit Nackenschütteln zurecht gewiesen worden wäre.
Klasse Buch!!
Das Buch ist echt super und sehr verständlich geschrieben!!
Es macht mir großen Spaß mit meinem Jack-Russel-Terrier die Tricks auszuprobieren und meinem Hund macht es auch Spaß!!
Also ein großes PLUS!!!
Inhaltliche Korrektur einer Rezension
Ich habe das Buch nicht gelesen, so dass ich nicht weiß, ob die Autorin Nackenschütteln empfiehlt oder nicht. Als Biologin und Halterin von 7 Huskies (Familienrudel aus Eltern mit Nachkommen), also ursprünglichen Hunden, die noch weitgehend die Palette urspünglichen Verhaltens zeigen, möchte ich die Rezension von anjaotto in einem Punkt fachlich inhaltlich korrigieren. Nackenschütteln ist kein Verhalten der Hündin gegenüber ihren Jungen. Es ist dort definitiv nicht zu beobachten. Nackenschütteln ist eine Tötungsmethode für kleine Beutetiere, denen dabei das Genick gebrochen wird. Nackenschütteln des Menschen beim Hund kann, falls der überhaupt begreift, was das jetzt darstellen soll (bei einem großen Hund eher fraglich), nur als schwerer Angriff gewertet werden und dementsprechend Vertrauensverlust zur Folge haben. Nackenschütteln ist deshalb nicht zielführend, wenn man einem Hund etwas an- oder abtrainieren möchte. Die Bindung des Hundes an seinen Menschen wird damit nachhaltig gestört.
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