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Goldmedaillen für Ideenreichtum
Wer kennt dies nicht: vielversprechende, günstige Spielebücher, die in Wirklichkeit kaum Spaß vermitteln und eher für den nächsten Flohmarkt geeignet erscheinen, denn für interessante Kindernachmittage.
Aber dieses Buch ist einfach anders: es ist stimmig, weil es von Anfang an eine Stimmung erzeugt und vermittelt, welche eine kurzweilige Zeit verspricht. Mit den bunten Illustrationen von Dorothee Wolters werden die unterschiedlichsten Spielideen hervorragend umrahmt und man hat das Gefühl, schon längst (zum Beispiel bei einem Kindergeburtstag) dabei zu sein.
Verschiedene olympische Disziplinen werden in Einzel- und Mannschaftskonstellationen vorgestellt und auch für besondere Themen oder für schlechtes Wetter beschrieben.
Da müssen die Teilnehmer z.B. mit ihren Füssen und einem Seil einen Knoten machen, Kronkorken mit einem Tablett in die Höhe werfen und möglichst viele müssen auf der anderen Seite landen. Frisbee werfen mit Papptellern gegen Papprollen gehört ebenso zu den „Sportarten" wie z.B. auch mittels eines Treteimers einen Tischtennisball möglichst weit zu befördern. Die Vielzahl der Spielideen ist einfach hervorragend und lädt zu vielen Variationen ein.
Ein besonderer Flair ergibt sich aus dem olympischen Rahmen, der in liebevollen Details dargestellt wird. Dies reicht von der olympischen Fahne über das Medaillenkissen bis hin zum Olympia-Maskottchen.
So werden in diesem Buch über 50 Spielvorschläge beschrieben, die einfach nur nach Ausprobieren rufen.
Man darf gespannt sein, welche Schule oder Privatfeier von der olympischen Ideen angesteckt werden wird. Zwei Gewinner der wohlverdienten Medaillen stehen jedenfalls schon fest:
Almuth Bartl, welche die Spiele sehr verständlich beschreibt und die Illustratorin Dorothee Wolters, welche für eine große Lebendigkeit dieses Werkes sorgt, das in keiner Pädagogen-Bibliothek fehlen sollte - außer es wird gerade für die Praxis genutzt.
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