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Buch der Woche (ComputerBild 03/2001)
Sind Sie neu in der Computer-Welt? Dann ist "PCs für Kids" genau das richtige für Sie. Wer genug hat von undurchsichtigen Handbüchern voller Fachausdrücke, der kann mit dem Buch von Hans-Georg Schumann ganz entspannt seinen Computer entdecken - egal, ob er acht oder 88 Jahre alt ist.
Der Autor setzt keinerlei Wissen voraus und fängt ganz vorne an: Mit dem Einschalten des Computers. Schumann erklärt alle Teile des Rechners und bringt seinen Lesern erst einmal die Grundbegriffe bei: Warum hat die Maus nichts mit der Tierwelt zu tun? Wo sind im Computer eigentlich die Fenster? Wie speichert der benutzer eine Datei, wie löscht er etwas, ohne gleich den ganzen Rechner durcheinander zu bringen? Solchen simplen Fragen nehmen sich viel zu wenige Autoren an. Zum Computer-Profi werden Sie durch dieses Buch natürlich nicht, aber es ermöglicht einen einfachen Einstieg. Nach der Lektüre sollte jeder imstande sein, mit "Windows" umzugehen und das meiste von dem zu verstehen, was der Computer von sich gibt.
Die Vermittlung der Inhalte gelingt Schumann nicht zuletzt durch seinen angenehm lockeren, humorvollen Schreibstil. Das Anschalten des Computers beschreibt er etwa so: "Wahrscheinlich piepst es irgendwann, dann rattert oder pfeifft etwas. Das hat seine Ordnung. Es ist so, als würdest Du morgens nach dem Aufstehen erst einmal Kopf, Arme und Beine ausschütteln und dehnen." So menschlich lässt sich ein Computer erklären.
Eine gute Idee: Symbole markieren nicht nur die wichtigsten Stellen, sondern auch die Abschnitte, in denen Zusatzinfos für Technikfreunde zu finden sind. Genauso sind die praktischen Aufgaben hervorgehoben, die der Leser am Rechner nachvollziehen soll und nicht zuletzt auch hilfreiche Tipps, wenn tatsächlich einmal etwas nicht so laufen sollte. Vorbildlich!
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