Customer Review:
Laaaaangweilig
Wo ist bei der ganze Sache ein Fall für die Drei Fragezeichen zu finden? Auch Bob musste feststellen (Seite 92), dass "diese Story für einen Kriminalroman nicht gerade viel her gäbe" und "die Auflösung selbst den anspruchlosesten Leser nicht besonders von Hocker reißen dürfte". Da frage ich mich doch, warum dieses Buch überhaupt produziert wurde, wenn das selbst Andre Minninger seine Charaktere sagen läßt. Schade, dass das "Muss man als Fan haben" von den Produzenten so ausgenutzt wird. (Entsprechend schlecht ist übrigens auch die Hörspielfolge)
Wenig Charme und Überraschendes
Die Musik eines kopflosen Disk-Jockeys versetzt die Jugendlichen in Rocky Beach auf unerklärliche Weise in Extase. Niemand kann sich ihrer Faszination entziehen. Magische Musik...
Doch halt! Da war doch was... Allzu vertraut ist dem ???-Veteran das Mysterium einer hypnotisch wirkenden Musik. Selbiges begegnete ihm schon als "Musik des Teufels" und meines Erachtens ist die vorliegende Story von ähnlicher - bedauerlicherweise geringer - Qualität. Es beginnt mit dem wenig originellen weil bekannten Aufhänger der Geschichte, geht über den von Anfang an sich aufdrängenden Haupttäter nebst voraussehbarer Gehilfen und endet in einem das Vermutete bestätigenden Finale, das zwanghaft um eine "überraschende Wendung" gestreckt wurde. Als dann noch Peter Drogen genommen haben soll, gerät die beschauliche ???-Welt endgültig in unbehagliches Wanken...
Man mag den Verfasser einen hoffnungslosen und eindimensionalen Nostalgiker nennen, aber mysteriöse Erbschaftsrätsel, spukende Phantome auf Bergen und in Schlössern oder das Stöbern in verlassenen Verließen besitzen einfach mehr Charme als in die Glieder fahrende Disco-Musik. Das besprochene Werk ist zwar - wie jedes - ein "Muss" für den nimmermüden ???-Anhänger. doch Gelegenheitsleser, Neu- und Wiedereinsteiger sollten einen Bogen um das Buch machen. Es gibt mittlerweile weitaus bessere unter neuen Werken (beispielsweise Nebelberg, Erbe des Meisterdiebs, Toteninsel).
Enttäuschend
Ich muss es gestehen. Seit meiner Kindheit bin ich Drei Fragezeichen Fan. Vor kurzem wurde ich 30 und bin es immer noch.
Ich habe so gut wie alles gelesen und auch die meisten Hoerspiele gekauft.
Aber das Buch "Der Mann ohne Kopf" ist eine der am enttäuschendsten Episoden.
Eine an den Haaren herbeigezogene Geschichte, die bis zum zweiten Drittel langweilig wirkt und erst auf den letzten Seiten Spannung bietet.
War ich von "Doppelter Täuschung" schon nicht gerade begeistet, da auch diese Geschichte im Reich der Phantasie spielt, so schlägt "Der Mann ohne Kopf" dem Fass den Boden aus.
Nun werde ich mich an "Die sieben Tore" machen und auf Besserung hoffen.
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