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Jugendroman auch für Erwachsene
Schwäbisch Hall im 15. Jahrhundert. Der Siederknecht Jos muss miterleben, wie sein bester Freund Stefan ermordet aufgefunden wird und stellt Nachforschungen auf eigene Faust an. Dabei helfen ihm Sara und Rebecca. Jos gerät dabei von einem Abenteuer in das nächste und machte erste zarte Erfahrungen mit der Liebe. Die Autorin versteht es sehr gut, den Leser in den spätmittelalterlichen Rahmen hineinzuversetzen und hat gut recherchiert. Es geht um Macht, Eifersucht und Gier die Handlung ist packend, immer wieder überraschend und stimmig. Das Buch liest sich in einem Rutsch durch und man legt es nur ungern zur Seite.
Bin besseres gewohnt
Das Buch an sich ist recht gut geschrieben, aber dennoch etwas vorhersehbar. Denn eigentlich war das Ende schon von Anfang an recht klar vorhersehbar...Natürlich nicht in allen Feinheiten, aber dennoch nicht überraschend.
Ansonsten fühlte ich mich nicht so sehr ins Mittelalter hineinversetzt wie z.B. in dem Buch "Die Hexe und die Heilige".
Vielleicht war die Sprache auch ein wenig zu anspruchslos, es las sich einfach leichter von der Hand und hatte keine sehr einprägsamen Formulierungen, also recht "modern" geschrieben.
Den meisten Jugendlichen würde dieses Buch sicher sehr zusagen wenn sie gerne mal eine Mittelaltergeschichte lesen würden.
Ich allerdings bin selbst erst 16 Jahre und aus diversen Gründen höhere Formulierungen gewohnt als es sie in diesem Buch gibt.
Abgesehen davon gefällt mir das Ende überhaupt nicht.
Um den Lesern nichts zu verraten werde ich dies aber nicht genauer begründen.
Vielen Dank,
Jac
Mittelalterlicher Krimi
Unerwartet wird ein Junker tot aufgefunden und ein junger Siedersknecht, der prima schwimmen konnte, ertrinkt unerklärlicherweise im Fluss. Der Siedersknecht Jos, der beste Freund des Ertrunkenen, und die Henkerstochter Rebecca verstricken sich in die Ereignisse rund um die Morde und die verschwundenen Bettelkinder der Stadt Hall und entdecken ihre Zuneigung zueinander.
Eine spannende Geschichte. Leider habe ich nur das Hörbuch gehört und darin ist die Spannung meines Erachtens etwas verloren gegangen. Ich empfehle anstatt des Hörbuches besser den Roman, den ich sicher auch noch lesen werde.
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