Customer Review:
Und heute: Geschichte einmal langweilig
Das Buch ist eine Art Geschichtsbuch, dass einem bis zum Ende
NICHT fesselt. Zwar enthält dieses Buch viele Informationen,
die werden aber so langweilig wiedergegeben, das man schon nach den ersten 30 Seiten aufhört zu Lesen.
Kruse hätte das Buch aber auch anders gestalten können:
Z.B., dass die Jugendlichen wirklich in diese Welt einsteigen und darin Abenteuer... bestehen können; hier brabbelt aber nur so ein alter Mann namens Senex(wie einfallsreich) über den Lauf der Geschichte usw. und usw. und usw...............Gäähn.
+:Trotzdem ist dieses Buch gut als Nachschlagewerk geeignet:)
Es war einen Versuch wert
Der Klappentext klang nach mehr. Die Idee fand ich sehr vielversprechend, eine Reise von drei Judendlichen durch den "Evo-Park" zu nutzen, um Jugendlichen einen Abriss über die Geschichte der Entstehung der Welt, des Lebens und der biologischen und schließlich der technischen Evolution zu geben.
Der Anspruch ist hoch, manche "Werte-Klippe" ist zu umschiffen. Der Autor ringt förmlich um eine glaubhafte Verbindung zwischen der Rahmengeschichte und dem "Stoff". Der hohe "Wissensvermittlungsanspruch" geht leider auch einher mit einer (unnötig hohen) Anzahl von Fremdworten, die teilweise auch dem gut gebildeten Erwachsenen schlicht unbekannt sind. Ich glaube ein Jugendlicher (ich habe es meinem Sohn kapitelweise vorgelesen) ist zwar von den großen Themen begeistert, aber eine eigenständige Lektüre würde er wohl nicht durchhalten. Obwohl er eine echte Leseratte ist. Unter 12 Jahren sicher vollkommen ungeeignet, sonst einen gut begleiteten Versuch wert, aber sicher kein "Muss".
lückenhaft und langweilig
In den letzten Jahren schießen Romane für Jugendliche, die gleichzeitig Sachbuch sein wollen nur so aus dem Boden. Kruse gelingt es jedoch nicht, Fiktion mit Fakten wirklich geschickt zu mischen. Ist schon allein die Geschichte eines Freizeitparkes, der plötzlich auftaucht und eine Reise durch die gesamte Geschichte der Erde bietet, schon an den Haaren heirbeigezogen, so bietet auch die Darstellung nichts neues mehr. Die drei Jugendlichen verkörperen Typen, der mathematisch-naturwissenschaftliche Stefan, kühl und rationalisierend, der romantische, belesene Roman und die implusive Berenike, die sich zwischen beiden nicht entscheiden mag, helfen dem Leser nicht, sich in die Geschichte hineinzuversetzen. Der Reisebegleiter erfüllt alle Klischees eines geheimnisvollen Weisen, ohne richtig Gestalt anzunehmen. Die einzelnen Stationen werden nur kurz angerissen, lückenhaft und kaum geeignet, mehr als einen unvollständigen Überblick über die Geschichte der Menschheit zu gewähren. Insgesamt nur sehr unbefriedigend, ein normales Schulgeschichtsbuch wäre interessanter und informativer.
Books: