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Pferdegeschichte einmal anders
"Ich ritt ein Pferd, so weiß wie eine Wolke" ist keinesfalls eine normale Pferdegeschichte, die von einem Mädchen handelt, dass ihr geliebtes Pony "Blacky" lieb hat.
Dieses Buch ist genauso etwas für Pferdefreunde, als auch für alle anderen, ich würde doch sagen Mädchen, die ein nettes Abenteuerbuch lesen wollen. Teilweise ist dieses Buch sehr traurig und es kommt sogar die eine oder andere grausame Stelle vor, was mir nicht so gut gefällt.
Im Großen und Ganzen ist es aber ein schönes Abenteuer, von einem Mädchen, von dem alle glauben, dass sie verflucht ist. Sie selbst glaubt daran aber nicht und versucht diese Nachsage zunichte zu machen, indem sie ein berühmtes Pferderennen gewinnt. Dazu braucht sie aber erst ein schnelles Pferd und ihr erstes Pferd ist leider alles andere als schnell, dabei durfte sie es sich selbst aussuchen.
Die suche nach diesem Pferd führt sie schließlich bis zum Hof des Khans, und zum Schluss doch ans Ziel.
Eine wirklich schöne Geschichte, die vor allem für das Alter zwischen 10 und 13 passt.
Wunderschönes Buch für Jugendliche und Junggebliebene
Ich durchsuche immer mal wieder die Pferdebücher für Jugendliche, obwohl ich der Altersgruppe mit 39 eigentlich längst entwachsen bin. So kam ich zu 'Ich ritt ein Pferd, so weiß wie eine Wolke'.
Dabei handelt es sich nicht um ein typisches Jugendpferdebuch. Sicher spielen Pferde und Oyunas enge Beziehung zu Ihnen eine wichtige Rolle. Aber die eigentliche Geschichte erzählt, wie das Mongolenmädchen Oyuna lernt, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Sie macht sich von den Vorurteilen frei, ihr verkrüppelter Fuß bringe Unglück und begibt sich mit Ihrer geliebten Stute auf die weite und gefährliche Reise in die Hauptstadt Kublai Chans.
Oyuna ist im Buch 12 bis 13 Jahre alt, aber da die Geschichte um 1280 spielt, ist sie in Ihrer Zeit damit bereits eine junge Erwachsene. In diesem Alter wurde geheiratet, Jungen wurden Soldaten.
Die Autorin schafft eine sehr dichte und gefühlvolle Atmosphäre. Dies wird verstärkt durch einen Schuß Mystik (Oyunas Großmutter ist Schamanin und kann in die Zukunft sehen, sie selbst hört in Extremsituationen Ihre Pferde sprechen) ohne dabei so dick aufgetragen zu sein, dass die ganze Geschichte zu unglaubwürdig oder märchenhaft würde.
Die Übersetzung ist ebenfalls gut gelungen. Sehr angenehm fand ich, dass das pferdespezifische Vokabular richtig getroffen ist. Es gibt nichts Ärgerlicheres für einen Reiter als ein Buch, in dem Pferde Nasen und Schwänze haben anstelle von Nüstern und Schweifen...
Tolles und sehr einfühlsam geschriebenes Buch
Ich, 11 Jahre, habe das Buch in zwei Tagen verschlungen. Immerhin hat es über 300 Seiten. Man erfährt viel über das Leben der Indianer, speziell über das des Indianermädchens Oyuna. Wenn man Pferde liebt, sich für andere Völker interessiert und dabei noch Spannung mag, dann ist das Buch genau richtig.
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