Customer Review:
Zu schlicht
In Polo Pazifik ist Thomas Brenzinas geschichte die Moral davongelaufen: Auf jeder Seite wird man belehrt, statt unterhalten. Brenzina möchte anscheinend nicht unterhalten, sondern will, dass wir etwas aus seinen Büchern lernen (Gewalt erzeugt Gewalt usw.) Das mag ja stimmen, aber ich greife lieber zu einem Roman, um mich erst einmal unterhalten zu lassen.
Vielleicht gefällt die ziemlich dick aufgetragene Moral ja Kindern, aber ich finde, ein ständig erhobener Zeigefinger stört beim Schreiben. Leider kein gutes Buch.
Gewalt mit Gewalt zu beantworten ist keine Lösung
Polo Pazifik, ein etwa 13jähriger Junge, ist auf der Suche nach seinem Vater und trifft dabei auf Feindseligkeit und Aggression. Sehr schnell erkennt er, dass es keinen Sinn macht, darauf ebenfalls mit Aggression zu antworten. Er kann und will zwar nicht alle seine Mitmenschen zu seinen Freunden machen, aber er lernt, dass man mit allen auskommen und zusammenarbeiten kann, wenn man ihnen mit Achtung und Toleranz begegnet. Dies alles ist in ein superspannendes Abenteuer verpackt, das den Leser nicht mehr loslässt.
In unserer so aggressionsgeladenen Zeit ein äußerst WICHTIGES BUCH!
kunterbunt
Mit Polo Pazifik lässt sich Thomas Brezina auf ein Fantasy-Abenteuer ein, dessen Handlungsablauf für Hohlbein-LerserInnen kaum Neues bietet: Ein vaterlos aufgewachsener 13jähriger Junge, betreut von einer liebevollen, hilflosen Mutter, ist erwählt, seinen totgeglaubten Vater aus den Klauen des Bösen zu retten. Dazu bedarf es einiger Schul-Feinde, die im Verlauf der Handlung zu Freunden werden, sowie einer kumpelhaften Freundin, die sich in kniffeligen Situationen an die Seite von Polo Pazifik stellt. Ein grosses Plus der Story ist die Erkenntnis, dass Hass und Gewalt immer nur mehr Hass und Gewalt hervorrufen und Sieger nur diejenigen sein werden, die verzeihen und vergeben können. Fazit: Durchaus spannendes Lesefutter ab 11 Jahren
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