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Authors: Klaus Kordon
Catalog: Book
Media: Taschenbuch
Release Date: 01. Januar 2001
Publisher: Beltz
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Customer Review:
Geschichte hautnah!
Nach der Triologie "Wendepunkte der Geschichte" habe ich jetzt auch dieses Buch von Klaus Kordon von über die Revolution 1848 gelesen und war wieder begeistert! Klaus Kordon hat es wieder geschafft die damalige Situation (Armut in großen Teilen der Bevölkerung, Unzufriedenheit der Menschen über schlechte Lebens- und Arbeitsbedienungen usw.) so zu schildern, dass jeder sich hineinversetzen kann.
Mitten in dieser unruhigen Zeit spielt dieses Buch. Die 15-jährige Jette wohnt zusammen mit ihrer Schwester Guste und deren Sohn in Berlin. Ihre Eltern sind tot und Guste kann die kleine Familie durch ihre Arbeit als Dirne versorgen. Jette ist mit ihrer Situation als Kindermädchen für ihren Neffen sehr unzufrieden. Im gleichen Haus wohnt Frieder - der Zimmeramnn - zusammen mit seiner kranken Mutter. Frieder und Jette lernen sich immer näher kennen und überstehen viele Schicksalsschläge (Gefangenschaft, Tot Gustes usw.)
Ein spannendes Buch, in einer Zeit, die man eigentlich nur aus dem trockenen Geschichtsunterricht kennt und jetzt durch das hineinversetzen in die einzelnen Personen lebendig wird!
Schön, dass dieses Buch zum Schluß doch etwas optimistisch stimmt!
Die Anfänge der Demokratie
Klaus Kordon schafft es immer wieder schwer verdauliche Geschichtsthemen in eine spannende Rahmenhandlung einzubetten. Da macht es Spaß etwas über die Aufstände von 1848 zu erfahren. Ich ertappe mich jedesmal dabei, dass ich in meiner Deutschland-Chronik nachblättere um noch mehr zu erfahren.was ja nicht verkehrt ist. Durch die Rahmenhandlung gelingt es sich mit den Charakteren zu identifizieren. Obwohl Klaus Kordon erst 1943 geboren wurde, hat er anscheinend prima rechechiert.
Ein fesselndes historisch-politisches Buch
Der Schriftsteller Klaus Kordon wurde 1943 in Berlin geboren. Seine vielgelesenen Jugendbücher drehen sich um Drogen, Politik und Liebe. Oftmals stellt Klaus Kordon historisch-politische Themen aus der Sicht der „einfachen Leute" dar, z. B. „Der erste Frühling",
Die Bücher von Klaus Kordon spielen oftmals in Berlin, wie auch „1848 Die Geschichte von Jette und Frieder". In diesem Buch wird sehr anschaulich die Märzrevolution verwoben mit einem Liebesdrama und dem Alltag der unteren Gesellschaft (Arbeiterschicht) im 19. Jahrhundert. Die Märzrevolution so wird die Revoluton genannt die im Jahre 1848 in Berlin statt fand. Ganz normale Bürger gingen auf die Straßen um einen niedrigeren Preis für Kartoffeln, was ihnen auch gelang.
Jette und Frieder wohnen in demselben Haus und haben sich auf der Treppe kennen gelernt. Frieder setzt sich selbst für die Demokratie ein. Auch er hat auch für einen niedrigeren Kartoffelpreis demonstriert. Während der Demonstration wurde er niedergerannt und bewustlos. Als er dann aufwachte fand er sich in der Stadtvogtei (Gefängnis) wieder. Der Richter verurteilte ihn zu acht Monaten Haft.Nach der Haft traf er sich oft mit anderen Demokraten im Tiergarten um Forderungen, die sie dem König vorlegen wollten, auszuarbeiten.
Jette ist ein Waisenkind, sie muss den ganzen Tag auf das Kind ihrer älteren Schwester Guste aufpassen, doch lieber möchte sie einen Beruf ausüben. Guste ist eine Dirne und verdient so Geld für die drei, doch Jette wird später Näherin. Jette und Frieder bewältigen viele Hindernisse wie Gustes Tot. Danach wohnt Frieder mit seiner Mutter und Jette mit Fritzchen zusammen auf dem Land.
Es wird viel über die Politik im Jahre 1848 berichtet und die Lage der ganzen Gesellschaft, wie groß der Unterschied zwischen oberen und unteren Leute ist. Wie viele Menschen hungern oder sterben.
Dieses Buch fängt für viele langweilig an doch wenn man dann mit Frieder hinter den Barrikaden sitzt, dann will man das Buch gar nicht mehr zur Seite legen. Doch das Ende ist etwas plötzlich.
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