Die Mäher und die Grasausreißer - eine Bilanz
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Authors: Engelbert Obernosterer
Catalog: Book
Media: Taschenbuch
Release Date: 04. Oktober 2006
Publisher: Kitab Verlag
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Wider die Mäher
Dass Erziehung immer mit Abtöten von Ursprünglichem verbunden ist, früher eher körperlich verstanden, heute mehr im Geraderücken von Sprache und Gedanken, prangert Obernosterer gekonnt mit heiterer, dem Themenbereich entsprechender schulmeisterlicher Formulierung an. In die nie bösemeinende Kritik an der Engstirnigkeit seiner Umgebung mischt sich aber auch immer wieder das Eingeständnis des eigenen Scheiterns.
Insgesamt ein Plädoyer gegen das Ausmerzen der Kinderseele, das zwanghafte Überführen in die Erwachsenenwelt.
Verbittert? Resigniert? oder doch nur Realistisch?!
Der Autor bezeichnet sich am Anfang des Buches als alten, oder zumindest alternden Schulmann. Diese Empfindung drängt sich auch dem Leser schnell auf, da Obernosterer anfänglich wie ein verbitterter, kurz vor der Pensionierung stehender Lehrer, der der Vergangenheit nachweint erscheint. Man braucht länger um den leisen, feinen Unterton, die Ironie und Scharfsichtigkeit des Schriftstellers zu bemerken. Doch auch das kann über die stellenweise Langatmigkeit des Buches nicht hinwegtäuschen. Viel eher schafft es die zutiefste Menschlichkeit des Autors, die sich vorallem in autobiographischen Passagen äußert, den Leser letztendlich doch für das Buch einzunehmen.
Verbittert? Resigniert? oder doch nur Realistisch?!
Der Autor bezeichnet sich am Anfang des Buches als alten, oder zumindest alternden Schulmann. Diese Empfindung drängt sich auch dem Leser schnell auf, da Obernosterer anfänglich wie ein verbitterter, kurz vor der Pensionierung stehender Lehrer, der der Vergangenheit nachweint erscheint. Man braucht länger um den leisen, feinen Unterton, die Ironie und Scharfsichtigkeit des Schriftstellers zu bemerken. Doch auch das kann über die stellenweise Langatmigkeit des Buches nicht hinwegtäuschen. Viel eher schafft es die zutiefste Menschlichkeit des Autors, die sich vorallem in autobiographischen Passagen äußert, den Leser letztendlich doch für das Buch einzunehmen.
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