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Authors: Dana Stovickova, Milada Stovickova
Catalog: Book
Media: Gebundene Ausgabe
Release Date: 1987
Publisher: Dausien Werner
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Wie Lu Ban mit seiner Schwester Brücken baute
Die taz titelte vor einigen Jahren: "China-Woche bei rot-grün. Alles muss raus." Und versuchte Deutschlands Ladenhüter, ein veraltetes Atomkraftwerk, ausgebrannte Politiker und die hochverschuldete Hauptstadt meistbietend an neureiche Chinesen zu verscherbeln.
China wird natürlich längst über diese Lachnummer hinaus geschätzt: das chinesiche Essen, die chinesiche Medizin, das chinesische Wirtschaftswachstum ...
Weitgehend unbeachtet blieben bislang die chinesischen Märchen - es müssen eben nicht immer Andersen oder die Gebrüder Grimm sein.
Dieses Buch der chinesischen Märchen ist sehr hübsch illustriert, Sie können wählen zwischen moralinschwangeren Geschichten, Märchen mit guten und schlechtem Ausgang. Beim Lesen erschließt sich schnell, dass die Quelle des Menschseins nicht ausmacht Reichtümer zu sammeln, sondern in seinen Phantasien, seinen Träumen, seinen Wünschen, seinem Mitgefühl sein Menschsein zu feiern. Natürlich ist dieser Schatz der menschlichen Natur ungleich wertvoller als materieller Güter.
Aber, lassen Sie sich mich bitte diesen alten Sponti-Spruch noch anbringen, man muss eben erst mal so viel Geld haben, um zu merken, dass man Geld nicht fressen kann.
Ein Buch als stille Aufforderung an alle Kopfmenschen: nur Herzensreichtum macht unabhängig, autark und frei.
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