Peter Schlemihls wundersame Geschichte
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Authors: Adelbert von Chamisso, Karl-Georg Hirsch
Catalog: Book
Media: Sondereinband
Release Date: August 2001
Publisher: Insel, Frankfurt
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Zerspaltung des Ich als Unglücksursache im Leben
Die Geschehnisse des Werkes kann man mit einem Satz zusammenfassen: Peter Schlemihl verkauft seinen Schatten an dem Teufel, und büßt dafür. Wenn man anfängt, nachzudenken, was der Schattenverlust auf der Sprache der Symbolik heißen könnte, kommt man nicht weiter, ohne die Frage nach dem Wesen des Schattens zu stellen. In der animistischen Vorstellung galt jede Form der Reproduktion bzw. Duplikation des Menschen - so unter anderem der Schatten - als Manifestation der menschlichen Seele. So wurde dieses zweite Ich genauso gehütet, wie der Körper selbst, denn was immer dem Schatten zustieß, traf auch seinen Besitzer. Demnach war der Schatten ein wesentlicher Teil der individuellen Persönlichkeit, ohne den es kein vollwertiges, erfülltes Leben geben konnte. Der Schatten steht meines Erachtens - genauso wie bei C.G. Jung - für die unbewußte, nicht gelebte, nicht "beleuchtete" Seite der Persönlichkeit. Der Held gibt also einen Teil seiner Persönlichkeit ab, und wird dafür bestraft. So ist die Symbolik dieser Geschichte aktuell bis heute, denn sie rät dem Leser, ein ganzes Leben zu leben und nichts zu unterdrücken, keinen Pakt mit dem (symbolischen) Teufel zu schließen, um zum Reichtum zu kommen. Empfehlenswert zu lesen aber auch als Geschenk. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Ein Klassiker! Spannend!
Thomas Mann hat sie eine "phantastische Novelle" genannt - A. v. Chamissos "Peter Schlemihls wundersame Geschichte". Sie ist eine der typischen Schöpfungen der deutschen Romantik. Wie Anfang des 19. Jahrhunderts populär - ist sie in Briefform verfasst. Der Kern der Geschichte beruht auf einer Begebenheit, die dem Autor selbst geschehen ist. Er hatte auf einer Reise fast alles verloren. Ein Freund fragte ihn im Scherz, ob er denn auch seinen Schatten verloren habe. Ch. durchdachte dieses Szenario und nahm es als Motiv für die vorliegende Erzählung. Die Schattenlosigkeit (Teufelspakt) und die daraus entstehenden Folgen sind also das Thema der Geschichte. An den Namen Theophilus knüpft sich dieser Pakt schon von dessen Bedeutung her. Die Geschichte entstand 1813 in einem kleinen stillen Dorf. Nach ihrem Erscheinen 1814 wurde sie ausserordentlich erfolgreich und erfuhr zahlreiche Übersetzungen in fast allen europäischen Ländern. Er hat zahlreiche Elemente aus Märchen und Sage übernommen - so das Gückssäckel, die Siebenmeilenstiefel und eben den Teufelspakt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Eine spannende Novelle aus dem 19. Jh.
Thomas Mann hat sie eine "phantastische Novelle" genannt - A. v. Chamissos "Peter Schlemihls wundersame Geschichte". Sie ist eine der typischen Schöpfungen der deutschen Romantik. Wie Anfang des 19. Jahrhunderts populär - ist sie in Briefform verfasst. Der Kern der Geschichte beruht auf einer Begebenheit, die dem Autor selbst geschehen ist. Er hatte auf einer Reise fast alles verloren. Ein Freund fragte ihn im Scherz, ob er denn auch seinen Schatten verloren habe. Ch. durchdachte dieses Szenario und nahm es als Motiv für die vorliegende Erzählung. Die Schattenlosigkeit (Teufelspakt) und die daraus entstehenden Folgen sind also das Thema der Geschichte. An den Namen Theophilus knüpft sich dieser Pakt schon von dessen Bedeutung her. Die Geschichte entstand 1813 in einem kleinen stillen Dorf. Nach ihrem Erscheinen 1814 wurde sie ausserordentlich erfolgreich und erfuhr zahlreiche Übersetzungen in fast allen europäischen Ländern. Er hat zahlreiche Elemente aus Märchen und Sage übernommen - so das Gückssäckel, die Siebenmeilenstiefel und eben den Teufelspakt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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