Der kleine Prinz kehrt zurück. 2 CDs.
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Authors: Jean-Pierre Davidts, Philipp Schepmann
Catalog: Book
Media: Audio CD
Release Date: April 2001
Publisher: HÖR Verlag
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Customer Review:
Keine Fortsetzung, eher ein neuer Mosaikstein
Jeder findet etwas von sich selbst im „Kleinen Prinzen" wieder.
Trotz mehrmaligen lesen verliert das Buch seinen Reiz nicht, weil es Fragen offen lässt.
„Der kleine Prinz kehrt zurück" ist keine direkte Fortsetzung sondern eher ein weiterer Mosaikstein. Welche Bedeutung der Leser nun diesem Stein beimisst bleibt ganz ihm überlassen. Man sieht den kleinen Prinzen mit den Augen von Jean-Pierre Davidts.
Dadurch erhält der Leser die Möglichkeit nun den kleinen Prinzen mit anderen Augen zu sehen, wird aber nicht dazu gezwungen. Der Erzählstil ist behutsam, vorsichtig und einfühlsam...
Es konnte gar nicht gutgehen
Jeder Freund des kleinen Prinzen wird sich selbst eine Begegnung mit ihm gewünscht haben. Jean-Pierre Davidts erfüllt sich diesen Traum. Und leider ist er auch nur dies: sein eigener persönlicher Traum! Ich kann nicht sagen, daß mich die Lektüre geärgert oder auch nur verstimmt hätte, doch hat es mich auch nicht im Geringsten bewegt. Der Zauber des kleinen Prinzen geht in diesem Buch verloren.
Ich glaube verstanden zu haben, wie Davidts sich fühlt und wie er den kleinen Prinzen sieht, doch konnte er daraus kein überzeugendes Buch erstellen. Schade, aber es sollte ihm zu Gute gehalten werden, daß wohl keiner dies geschafft hätte.
Mein lieber Herr Saint-Exupery, lesen Sie dieses Buch nicht!
Obwohl der Grundgedanke, an der Aufforderung Antoine de Saint-Exuperys zum Ende seiner Erzählung anzuknüpfen, pfiffig ist und zur Fabuliererei geradezu anregt, ist das vorliegende Werk wohl eher die Ausgeburt der Hybris des Autors.
Lassen die ersten Seiten noch hoffnungsfroh einer pointierten "Neuauflage" des berühmten Klassikers entgegenfiebern, wird man schnell der platten Idee, dass der kleine Prinz sich nun mit einem Tiger konfrontiert sieht, der ihn und seine Rose bedroht, überdrüssig. Der Autor versucht den Duktus der Ursprungserzählung zu imitieren und scheitert kläglich. Die Ursprungscharaktere, wie zum Beispiel der Mathematiker oder der Trinker, werden bestenfalls persifliert. Er versäumt die Chance, neue Stereotypen zu entwickeln und über diese die Welt der Erwachsenen zu brandmarken.
Der fiktive Dialog mit Saint-Exupery ist ebenfalls nur für geraume Zeit unterhaltsam, wird aber schnell lästig und wirkt gestelzt.
Bonmots und Lebensweisheiten, wie sie die meisten Leser des Originals ein Leben lang begleiten, können nicht kopiert werden ... es wird nicht einmal der Versuch unternommen, ähnlich in die Tiefe zu gehen.
Wer den "Kleinen Prinzen" liebt, sollte von diesem Buch die Finger lassen. Die Gefahr, sich die ursprüngliche Lesefreude verderben zu lassen ist einfach zu groß. Phänomene sind nun mal nicht reprozudierbar.
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