Der Tag, an dem Michel besonders nett sein wollte
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Authors: Astrid Lindgren, Björn Berg
Catalog: Book
Media: Gebundene Ausgabe
Release Date: Februar 1996
Publisher: Oetinger Verlag
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Customer Review:
Ein tolles Buch
Ausgerechnet am 28. Juli , an dem Tag , an dem Michel doch so nett sein wollte passieren ihm solche Mißgeschicke. Dabei wollte er seiner Familie durch nur Gefallen tun. Er möchte eine Maus fangen , die sich in der Küche versteckt hat. Doch anstatt der Maus gerät lediglich sein Vater in die Falle. Die Folge : Tischlerschuppen . Als Michel diesen endlich wieder verlasen darf, sieht er in der Küche eine gefüllte Teichschüssel , die er seinem sich ausruhenden Vater zeigen möchte,da dieser das Gericht , Blutklöße , besonders gerne mag. Aber anstatt mit ihm zu sein , spielt ihm das Schicksal wiedermal einen Streich: Michel kann die Schüssel nicht mehr halten, und ihr Inhalt entleert sich über Anton Svensons Kopf . Daraufhin wird Michel wiederum im Tischlerschuppen eingesperrt. Und so geht es weiter ,bis er dann schließlich zum dritten Mal im Schuppen sitzt. Und das auch noch an diesem Tag.
Ja , so kann es manchem gehen , der eigentlich gute Absichten hat, bei deren Ausführung dann jedoch unerwartete Fehler auftreten. Aus der Sicht Michels waren die folgenen Strafen bestimmt ungerecht , vor allem wenn man es gegen Abend noch nicht mal geschafft hat , sich anzuziehen und immer noch in seinem Schlafanzug herumläuft.
So wie Michel fühlt man sich wirklich ( war nur allgemein gemeint), wenn man trotz seiner guten Absichten auch noch bestraft wird. Und man das selbe Gefühl hat wie Michel(ebenfalls allgemein) , der glaubt, dass seine Familie ihn nicht mag und ihn nicht bei sich haben will, auch wenn das gar nicht stimmt.Astrid Lindgren schafft es in ihrem Buch, dieses realistisch darzustellen . Sie drückt sowohl Michels Gedanken und Gefühle als auch die der Familie sehr schön aus ,und man hat immer den Eindruck , dass die Autorin es ernst meint mit dem, was sie schreibt. Außerdem schafft Astrid Lindgren es , das Familienbild trotz aller Probleme und Mißverständnisse harmonisch und positiv darzustellen.
Auch ihre lebendige Erzählungsweise , die ich auch in allen anderen Erzählungen , die ich gelesen habe, vorgefunden und bewundert habe,finde ich sehr gut . Man erhält dadurch die Möglichkeit sich in die Charaktere des Buches hineinzuversetzen . Gleichzeitig kann man dieses Buch nicht aus der Hand legen, wiel es spannend ist .Mir hat dieses Buch ,als ich es zum ersten Mal (mit 8 Jahren) gelesen habe, sehr gut gefallen . Ich würde es aber immer wieder lesen , auch jetzt neun Jahre später. Ich kann dieses Buch, ob nun als Einzelausgabe oder als Teil der Gesamtaustgabe "Immer dieser Michel", nur weiterempfehlen.
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