Der kleine Aufräumfix. Oder Wie man mit der Aufräumlokomotive schnell Ordnung schafft

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Authors: Bärbel Spathelf, Susanne Szesny
Catalog: Book
Media: Gebundene Ausgabe
Release Date: Juni 2002
Publisher: Albarello
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Customer Review:
kreative Problemlösung mit Vorlese-Spaß-Faktor
Meines Erachtens sollten Kinder - zum Glück - doch selber entscheiden, ob ihnen solche "Zeigefinger-Bücher" Spaß machen.

Unseren beiden Kindern (3 und 7) haben eigentlich bisher alle albarello-Bücher mehr als gut gefallen - und mehr als nur ein Buch hat sie hinsichtlich der dort geschilderten Probleme zum Nachdenken angeregt. Natürlich kann ein Kinder-/Bilderbuch niemals ein "Allesproblemlöser" sein...

...Bücher, die typische Kinder-Eltern-Probleme ansprechen und versuchen, diese auf spielerische und für die Kinder verständliche Weise (manchmal eben auch mit Kobolden oder Feen) zu lösen, können aber wohl kaum als pädagogisch Problematisch hingestellt oder mit "dem In-die-Ecke-Stellen des schlimmen Kindes" verglichen werden.

Wenn beispielsweise die allnächtliche Angst vor "Monster im Schatten" durch einen Talisman oder das liebste Kuscheltier bekämpft werden kann... kann das wohl niemand als "schlimm" bezeichnen. Und auch das Thema "Ordnung" darf meines Erachtens keinesfalls als "kinderschädlich" bezeichnet werden! Natürlich kann und darf ein Kind nicht "gewaltsam gezwungen" werden, aber eine spielerische Erziehung zu Ordnung (oder auch das Abgewöhnen des Schnullers oder der Windel) gehört zu dem "Größer" und "Erwachsener" werden einfach dazu.

Wenn es dann ein Buch gibt, dass dieses (von Eltern und Kindern) gemeinsame Bestreben unterstützt - KLASSE. Ob das Buch langweilig oder peinlich ist... das mag jeder Leser selber entscheiden; wir (meine Kinder, meine Frau und ich) finden dieses (und die anderen albarello-Bücher) toll geschrieben und perfekt zum Vorlesen geeignet. Ein "besserwisserisches Über-Ich" konnte ich bisher in keinem der Bücher entdecken und diese Bücher mit "Struwwelpeter" zu vergleichen, käme mir wirklich nie in den Sinn (eine Bestrafung unartiger Kinder - mit den teils drastischen Konsequenzen - findet definitiv nicht statt).

Ich kann jedem "Interessenten" nur empfehlen, sich dieses Buch einmal genauer anzusehen. Die Idee, das Aufräumen mit der "Aufräumlok" spielerisch zu gestalten, gefällt mir gut. Den 5. Stern gibt es diesmal nicht, da ich zwar die Bilder, die Geschichte an sich und die Ideen klasse finde, aber (rein subjektiv) schon (albarello-)Bücher gelesen habe, die mir noch ein klein wenig besser gefallen - "trotzdem": Uneingeschränkt empfehlenswert.
Langweilig, nervtötend, schädlich
Wenn Erwachsene denken, Sie wissen, was Kindern gefällt, und dieses vermeintliche Wissen mit ihrer dürftigen Kreativität und - damit nicht genug - auch noch mit einem pädagogischen Anspruch aus der Struwwelpeter-Ära verbinden, dann entstehen solche peinlichen und todlangweiligen Zeigefinger-Bücher, vor denen wir unsere Kinder eigentlich immer bewahren wollten.
Solche Bücher richten Schaden an, weil sie die kindliche Neugier und Entdeckerfreude mißbrauchen, um ihre zwanghaften Vorstellungen von Ordnung, Gerechtigkeit, Sauberkeit und überhaupt Richtigkeit durchzudrücken.
Nicht nur vor dem Hintergrund meiner Arbeit als Kinderpsychiater möchte ich vor solchen Büchern des albarallo-Verlags warnen, der in seiner erschreckenden Reihe praktisch alle früher als "Kinderfehler" bezeichneten erwachsenen Dauerbrenner (Windel- und Schnullerprobleme, Streit, Trotz, Zähneputzen, Gemüseessen, Benimm...) mit verstecktem Zeigefinger und pseudo-bilderbuch-Aufmachung kommerzialisiert. Das besserwisserische Über-Ich erscheint in diesen Büchern in Form unerträglicher Kobolde und Feen, die pädagogisch keinen Deut besser sind als das In-die-Ecke-Stellen des "schlimmen Kindes".
Der Struwwelpeter feiert bedrückende Renaissance, die Bilder sind neuer, die Pädagogik ist dieselbe.
Unserer Tochter möchte ich wünschen, daß sie viel mehr mit dem Charakter und der Unerschrockenheit einer Olivia ("Olivia", "Olivia und das verlorene Kuscheltier") ihren Kopf an den Unbillen des Lebens anschlägt und die Fettnäpfchen austritt, die unvermeidlich sind, als daß sie ein braves, konfliktvermeidendes Aufräum-Messer-und-Gabel-Benimm-Trotlosigkeits-Mädchen wird.
Sollte allerdings die zu befürchtenden Bände "Nathan Nasenbohr" und "Stephanie Spinattante" erscheinen, werde ich meine Meinung garantiert nochmal überdenken...
der kleine Aufräumfix
Ein sehr schönes, leicht verständliches Kinderbuch.Wir hatten ein starkes Problem mit unserem Sohn was Thema aufräumen betrifft das gott sei dank fast gelöst ist denn er findet die Geschichte einfach klasse so das ich sie ihm oft vorgelesen habe und ich mit ihm gar nicht großartig über den Sinn sprechen mußte sondern er sich den Sinn selber aus dem Buch rausgezogen hat.Wenn er jetzt mal keine Lust zum aufräumen hat hole ich einfach das Buch hervor und wir lesen es gemeinsam da er schon fast mitsprechen kann,dann holt er seinen Hund Spürnase (in dem Buch dabei, ein kleiner Stoffhund)und bums geht es wieder von alleine.

Books:

  1. Der kleine Gärtner. Sonderausgabe.
  2. Mats und die Streifenmäuse. Die Geschichte mit zwei Enden
  3. Der Karneval der Tiere. Mit CD
  4. Zilli, Billi und Willi.
  5. Indianerjunge Kleiner Mond. Sonderausgabe
  6. Das Sandmännchen ist da! Fühlbilderbuch - Zum Träumen, Kuscheln und Einschlafen!
  7. Mein Esel Benjamin
  8. Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat
  9. Das Jim Knopf Puzzle-Bilderbuch
  10. (Duden) Kennst Du das?, Tiere

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